Schufa Eigenauskunft gibt Aufschluss über eigene Kreditwürdigkeit

Jeder Bürger hat das Recht, alle Daten, die bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung über ihn gespeichert sind abzurufen. Dies wird mit einer Schufa Eigenauskunft ermöglicht. Wer auf der sicheren Seite stehen möchte, sollte einmal jährlich die dort abgespeicherten Daten abrufen.

Wer die Gelegenheit hat, kann persönlich an einer Geschäftsstellen eine solche Auskunft vor Ort einholen, die kostenfrei ist. Eine Schufa Eigenauskunft kann aber auch schriftlich unter Angaben persönlicher Daten beantragt werden. Wer sich bei der Schufa online registrieren lässt, kann jederzeit Einblick in seine Daten nehmen und dies für einen einmaligen Kostenbeitrag in Höhe von 18,50 Euro. Die Schufa Eigenauskunft in schriftlicher Form ist seit dem 1. April 2010 kostenfrei.

Liegen diese Daten dem Verbraucher vor, kann die Auskunft auch mühelos kontrolliert werden, denn immer wieder unterlaufen der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung auch gravierende Fehler. Der Verbraucher muss sich selber um das Korrigieren kümmern und einen entsprechenden Antrag stellen und aufgrund eines Paragraphen im Bundesdatenschutzgesetz ist es möglich, falsche Angaben löschen oder berichtigen zu lassen. Wer dies unterlässt läuft Gefahr, das unrichtige Angaben zur Kreditwürdigkeit dazu führen können, als sogenannter Risikokunde eingestuft zu werden.

Angemessen ist auch, die Korrektur der Daten vom jeweiligen Vertragspartner der Schufa beheben zu lassen. Hat beispielsweise ein Kreditinstitut einen Falscheintrag verursacht, ist es auch gegenüber der Schutzgemeinschaft verpflichtet, einen Widerruf zu veranlassen. In schwierigen Fällen kann eine Bank auch für negative Folgen eines Falscheintrags haftbar gemacht werden. Entdeckt der Verbraucher falsche Daten in der Selbstauskunft und weigert sich die Schufa, diese zu korrigieren, muss sich der Verbraucher zur Wehr setzen. Wer beispielsweise in Wohneigentum investieren will und einen negativen Schufaeintrag hat, wird entweder als Kreditnehmer abgelehnt oder muss mit schlechteren Konditionen rechnen. Vielfach enden Auseinandersetzungen dieser Art vor dem Richtertisch, damit der künftige Darlehensnehmer einem finanziellen Schaden entgeht.

Über die Eigenauskunft kann jeder erfahren, ob alle Einträge auch fristgemäß gelöscht worden sind. Für zurückgezahlte Kredite gilt, dass diese bis zum Ablauf des dritten Kalenderjahres nach der vollständigen Tilgung gespeichert werden. Sofort nach dem Begleichen der Hauptschuld wird eine Bürgschaft gelöscht.

 

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