0%-Finanzierung beim Einkauf? Es geht noch günstiger!

Autos, Möbel und Elektrogeräte werden oft mit einem Kredit finanziert. Viele Anbieter buhlen mit scheinbar besonders attraktiven Finanzierungskonditionen um neue Kunden.

Mit dieser Werbung haben die Konzerne großen Erfolg: Nichts kann günstiger sein als eine 0%-Finanzierung, denken viele Kunden und schlagen zu. Doch die Wahrheit ist: Bei einer 0%-Finanzierung zahlen Sie oft drauf.

Der Zinssatz liegt zwar tatsächlich bei 0 Prozent. Doch trotzdem wollen der Händler und seine Bank natürlich Geld verdienen. Der Trick: Die Zinsen, die Sie normalerweise zahlen würden, sind einfach in den Kaufpreis eingerechnet.

0%-Finanzierung lohnt sich oft nicht

Beispiel Autokauf: Kaum ein Fahrzeug wechselt zu dem Preis den Besitzer, den der Händler zunächst aufs Preisschild schreibt. Gerade bei Neu- und Jahreswagen haben die Anbieter noch viel „Luft nach unten“. Sie sind also in der Lage, hohe Nachlässe zu gewähren.

Genau das tun sie bei einer 0%-Finanzierung aber nicht. Die Händler kommen Ihnen zwar mit einer kleinen Summe entgegen. Doch als Barzahler könnten Sie Ihr Traumauto oft einige tausend Euro günstiger kaufen.

Die Zinsen für Kredite sind aktuell generell extrem niedrig. Wenn Sie sich das Geld für den Autokauf bei einer Bank leihen, die nicht mit dem Autohändler verbunden ist, werden Sie im Autohaus zum Barzahler – und profitieren so von den maximal möglichen Rabatten. Genauso verhält es sich im Möbelhaus oder im Elektronikmarkt.

Bei einer „normalen“ Bank müssen Sie natürlich echte Zinsen zahlen statt rechnerischer 0 Prozent. Doch dank des hohen Nachlasses beimHändler rechnet sich das in vielen Fällen trotzdem.

Unser Tipp: Einfach kostenlos den Wunschkredit ausrechnen lassen und dann vergleichen. Wetten, dass der nächste größere Kauf so zum echten Schnäppchen wird?