Dispokredit ablösen und über 300 Euro sparen

Dispokredit ausgleichenDas Konto zu überziehen, kann sehr teuer werden.
Viele Banken verlangen von ihren Kunden extrem hohe Dispozinsen.

Der Sinn des Dispokredits

Mit einem Dispokredit lassen sich plötzlich auftretende finanzielle Löcher stopfen:

  • Eine unerwartete Rechnung flattert ins Haus.
  • Das Auto muss zur Reparatur.
  • Der Energieversorger will eine hohe Nachzahlung haben.
  • Die Waschmaschine geht kaputt.

Ein Dispokredit bringt schnell frisches Geld, wenn der Kontostand nicht ausreicht, um die Ausgaben zu stemmen. Die maximale Höhe der Kontoüberziehung wird im Vorfeld mit der Bank vereinbart. Wenn dann der akute Finanzbedarf entsteht, muss deshalb nicht extra verhandelt werden – der eingeräumte Dispokredit kann sofort abgerufen werfen.

Der Dispokredit: Flexibel, aber teuer

Eigentlich ist die erlaubte Kontoüberziehung also eine durchaus gute Sache – doch leider lassen sich die Banken diesen Service teuer bezahlen.

In den vergangenen Jahren haben Verbraucherschützer und Politiker immer wieder kritisiert, dass die Banken übertrieben hohe Dispozinsen verlangen. Vorschläge für eine gesetzliche Deckelung fanden jedoch keine politische Mehrheit. Und deshalb greifen die großen Banken ihren Kunden auch heute noch kräftig in die Tasche.

Der Dispo ist nur eine kurzfristige Lösung

Solange der Dispokredit nur wenige Tage oder Wochen in Anspruch genommen wird, lassen sich die Hohen Zinsen durchaus noch verschmerzen. Für viele Verbraucher sind die „roten Zahlen“ in ihrer Kontoübersicht jedoch längst zum Dauerzustand geworden.

Experten warnen: Ein dauerhaft überzogenes Konto kann eine Schuldenspirale in Gang setzen, aus der es kaum noch ein Entrinnen gibt. Trotz monatlicher Rückzahlungen bleiben die Schulden dauerhaft hoch – denn Monat für Monat kommen beträchtliche Zinsforderungen der Bank hinzu.

Viele Finanzfachleute raten deshalb dringend dazu, einen Dispokredit immer nur als kurzfristige Lösung für einen begrenzten Zeitraum zu betrachten. Das Ziel muss darin bestehen, so schnell wie möglich aus dem Minusbereich herauszukommen.

Mit einem Ratenkredit den Dispo ablösen

Wenn die normalen Zahlungseingänge wie zum Beispiel das Gehalt nicht ausreichen, um vom Soll ins Haben zu kommen, ist ein Ratenkredit eine gute und günstige Lösung. Ratenkredite, vor allem Angebote aus dem Internet, zeichnen sich durch deutlich niedrige Zinsen aus als Dispokredite.

Die 3 Schritte zum Abschied vom teuren Dispokredit

  1. Benötigte Kreditsumme ermitteln (Höhe des Dispokredits plus eventuell eine kleine Reserve)
  2. Angebot für einen Kredit einholen
  3. Mit dem Ratenkredit das Konto ausgleichen und den Dispo ablösen

Ersparnis von 300 Euro und mehr

Je nach Höhe des Dispokredits sind durch die frühzeitige Ablösung Einsparungen von mehreren hundert Euro möglich. Legt man die von der Zeitschrift „Finanztest“ (10/2014) ermittelten Zinssätze für Dispokredite zugrunde, sparen Kunden bei einem Dispokredit über 3.000 Euro mehr als 350 Euro – wenn sie ihr Konto sofort mit einem günstigen Ratenkredit ausgleichen.
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