Im Frühling haben Autohäuser Hochkonjunktur. In den ersten warmen Monaten des Jahres kaufen Verbraucher mehr Autos als sonst. Bei Neuwagen ist dieser Trend sogar noch deutlicher zu sehen als bei gebrauchten Fahrzeugen. Kein Hersteller und kein Händler kann es sich leisten, in den entscheidenden Wochen nicht mit besonderen Angeboten am Start zu sein. Klassische Händler bekommen allerdings immer mehr Konkurrenz aus dem Internet. Die Zahl der Online-Bestellungen von Neuwagen steigt rasant – und das aus gutem Grund, wie eine aktuelle Studie des ADAC zeigt. So hohe Rabatte wie im Netz gibt es nämlich nirgendwo sonst.

Gerade bei relativ hochpreisigen Autos machen ein paar Prozent Nachlass mehr oder weniger eine Menge aus. Es lohnt sich deshalb, nicht „auf gut Glück“ beim Händler um die Ecke zu kaufen, sondern erst einmal die Preise zu vergleichen. Der ADAC hat genau das für seine Studie gemacht und die Preise bei insgesamt 50 Händlern ermittelt. Es ging dabei um die Frage, welcher Rabatt auf den vom Hersteller definierten Listenpreis möglich war. Im Schnitt erreichte der Automobilclub einen Abschlag von 18 Prozent – kein schlechter Wert, aber noch nicht das Maximum.

Günstigere Auto-Preise im Internet

Denn online ging in jedem Fall noch mehr. Bei jedem Testwagen, für den der ADAC online und offline die Preise recherchierte, lagen die Internethändler am Ende vorn. Zwar ließen sich auch niedergelassene Händler mit Verweis auf die günstigeren Onlinepreise oft nochmals herunterhandeln. Doch unter die Konditionen der Netzverkäufer kamen sie in keinem einzigen Fall.

Der klare Rat für alle Autokäufer muss daher lauten: Wer maximal sparen will, der bestellt seinen Neuwagen online. Dabei müssen keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Garantie hingenommen werden. Die Gewährleistung greift unabhängig davon, ob das Fahrzeug klassisch beim Händler oder aber online bestellt wurde. Einen Unterschied gibt es allenfalls bei der Finanzierung. Denn während viele Hersteller bestimmte Modelle mit besonders attraktiven Kreditkonditionen in den Markt drücken, gibt es diese Option bei den Online-Verkäufern in der Regel nicht. Doch die Erfahrung zeigt: Wer eine Finanzierung mit 1 bis 2 Prozent Zinsen haben möchte, der kann bei den Preisverhandlungen nicht das optimale Ergebnis herausholen. Top-Finanzierung über die Herstellerbank und maximaler Rabatt, das funktioniert in Kombination leider nicht.

Die Lösung: Den Autokredit einfach woanders holen. Über Bon-Kredit zum Beispiel können Sie Fahrzeuge bis 100.000 Euro finanzieren, und das auch bei negativer Schufa.